Samstag, 17. Februar 2018

Wochenrückblick 07/18


Sonntag
Nach viel zu frühem Aufstehen bereitete ich zunächst das
Dinner für die heutige Abendeinladung vor. Später fuhr ich dann
zum Flohmarkt, es waren nur wenige Anbieter da, weil es in der 
Nachte schneite und morgens alles gefroren war. Trotzdem fand 
ich ein paar nette Kleinigkeiten. Auf dem Rückweg stoppte ich
auf einen Kaffee bei meiner Ma, denn meine Schwester mit
Familie kam kurzfristig zu Besuch. Nachmittags kochte ich
 das Essen für abends fertig, um 18.00h kam mein
Gast, und wir schlemmten vorzüglich.


Montag
Gott sei Dank hatte ich frei, im Tausch gegen Dienstag, und brauchte nicht los zur Arbeit. In der Nacht waren es -10°. 
Nachmittags begab ich mich dann zum Optiker meines Ver-
trauens. Gott sei Dank brauche ich keine neue Gleitsichtbrille,
nur neue, entspiegelte Gläser in die Lesebrille. Allerdings verbrachte ich dort locker zwei Stunden. Danach erledigte ich
noch ein paar andere Notwendigkeiten, wenn ich schon mal in die Stadt fahre. Anschließend war ich noch bei der wöchentlichen Theaterprobe, das liegt auf dem Weg. 


Dienstag
Dieser Tag war richtig vollgepackt. Morgens hatte ich zunächst  den halbjährlichen Termin beim Zahnarzt. Von da aus eilte ich 
zum Bahnhof, um den Zug zur Arbeit zu erwischen. Wir feierten
Karneval mit den Bewohnern. Als kleines Schmankerl befestigte 
ich einen Fascinator auf meinem Kopf und erregte mehr Aufmerk-
samkeit, als ich beabsichtige. Alle fanden das Teil toll und wünschten sich, dass ich es immer trage. Gut, wäre möglich,
aber nein, geht natürlich nicht. Zum Abschluss fuhr ich dann vom Bahnhof direkt zur Schreibwerkstatt, die heute zum ersten Mal
statt fand.


Mittwoch
Heute war wie immer Bürotag, anschließend noch Schnittstellen-
besprechung, so heißt das bei uns, und später war ich nur noch
auf der Couch mit meinem Hörbuch.

Donnerstag 
Jour fix bei Mutti, mein Bruder war auch da zum Essen. Lecker
Spießbraten mit Feldsalat und Kartoffeln. Nachmittags klüngelte ich noch ein wenig rum, muss ja auch mal sein.


Freitag
Statt im Team war ich den ganzen Nachmittag im Büro, es ist
im Augenblick einfach zu viel zu tun. Allerdings gab es einen
Vorfall im Zug, der mir sehr zu schaffen machte. Ein Fahrgast
hatte weder eine Fahrkarte, noch wollte er seine Personalien an-
geben. Der Schaffner drehte sich weg und da sprang der Typ von
hinten auf ihn zu, gab ihm einen Stoß und der Mann stürzte drei
Stufen runter und flog  in den Gang. Wir eilten sofort zur Hilfe,
der Bedienstete stand dann aber recht schnell wieder auf und
lief umher. Der Angreifer konnte entkommen, wir waren gerade
an einem Haltepunkt. Da die Polizei verständigt wurde, mussten wir ziemlich lange warten. Da es sich um eine eingleisige Strecke
handelt, kam es natürlich zu Verspätungen in alle Richtungen.

Samstag
Frühdienst, Hin und Rückfahrt und Dienst waren ohne
besondere Vorkommnisse. 
Nachtrag zu Freitag: Ich sprach heute mit einem Kollegen des
angegriffenen Zugbegleiters, er ist mein Nachbar, und er sagte,
dass zwei Wirbel gebrochen wären. Also, eine schwere Körper-
verletzung. Da können wir noch froh sein, dass er kein 
Messer hatte. Was sind das nur für Zeiten.
Wegen einer dämlichen Fahrkarte. 

Edit 2021: die Verletzungen des Mannes waren doch schlimmer,
als zunächst gedacht. Es stellte sich heraus, dass er einen Gehirntumor hatte, der durch den Sturz eine Blutung auslöste.
Der Bedienstete war danach nicht mehr arbeitsfähig und ist 
mittlerweile verstorben.