Sonntag
Spätdienst: morgens gehe ich gleich früh zur Wahl. Es ist ziemlich frisch draußen. Nachmittags kann ich dann alle Routinen beenden. Als ich im Zug sitze, erscheint die Polizei und "verhandelt" mit einem Fahrgast wegen eines offensichtlich kopierten Fahrausweises. Ein schon älterer Herr, der völlig uneinsichtig ist und zunehmend die anwesende Polizistin beleidigt....Dadurch gibt es eine erhebliche Verspätung, blöd, weil ich ja morgen früh wieder hin muss. Abends bin ich auch beizeiten mit meinem Buch verschwunden.
Montag
Frühdienst/kurzer Wechsel: nach der Zeitungsrunde kann ich eine kleine Gruppe zusammenstellen, und es gibt ein Ratespiel (Stadt/Land/Fluss, wird immer gerne genommen). Wir verabreden, am Freitag weiter zu raten. Anschließend helfe ich beim Verteilen des Mittagessens, kann noch ein paar administrative Dinge erledigen und danach ist Feierabend. Nachmittags fahre ich zur Theaterprobe, ich freue mich immer, wenn ich die Gruppe sehe.
Dienstag
freier Tag: der Haushalt ruft, es nutzt ja nix. Am späten Nachmittag treffe ich Mutti, und wir gehen zum Friedhof, gießen und nach dem Rechten schauen. Abends bin mit Hörbuch an der Maschine und nähe Masken.
Mittwoch
Bürotag: nach dem Tagesgeschäft überprüfen wir die Kooperationsverträge für die neuen Azubis. Diese generalistische Ausbildung verlangt einem schon Einiges ab. Abends entsteht an der Nähmaschine ein neues Täschchen.
Donnerstag
freier Tag: mittags gibt es - wie immer - Lunch bei Mutti, anschließend kehre ich noch die Straße und schneide ein paar Äste ab. Am frühen Abend fahre ich zum Yoga, das vorläufig letzte Mal, dann geht es in drei Wochen weiter mit einem VHS Kurs und ab Januar wissen wir noch nicht, denn unsere Lehrerin wird nicht mehr mit der Volkhochschule zusammen arbeiten.
Freitag
Frühdienst: wir treffen uns pünktlich im Speisesaal und führen unser Ratespiel fort. Nach Wunsch der Teilnehmer soll es weitergehen, bis das Alphabet durch ist. Mal sehen, ob das klappt....Ich fange danach noch mit der Wochenendroutine an, die Kollegen haben nämlich auch gut zu tun. Nach Feierabend: freies Wochenende.
Samstag
freies Wochenende: ich schlafe gegen meine Gewohnheit recht lange und lasse es jetzt langsam angehen. Frühstück ist morgen.
Anlässlich des Ablebens von Ruth Bader-Ginsburg lohnt es sich,
noch einmal dieses Portrait von Astrid zu lesen.
Sie war wirklich eine besondere Frau.
R.I.P.
verlinkt bei Andrea
1 Kommentar:
Über diese Frau gibts einen Kinofilm, nicht wahr? Eine bemerkenswerte Frau, ich wollte den Film schauen. Aber dann ging Corona los ...
Ein frohes Wochenende dir! Regula
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