Samstag, 26. September 2020

Wochenrückblick 39/2020


 Sonntag

freies Wochenende: wir treffen pünktlich bei Mutti zum Frühstück ein. Später verbringe ich den Rest des Tages mit tüddeln und an der Nähmaschine.

Montag

Spätdienst: bei dem  - noch - schönen Wetter bringe ich einige Bewohner nach draußen und laufe mit ihnen einmal um den Pudding mit kleiner Rast am nahegelegenen Brunnen. Mit einer Bewohnerin gehe ich weiter in den Ort, und wir suchen den  Handarbeitsladen auf. Sie ist total begeistert, und ich bin zufrieden, dass ich ihr eine Freude machen konnte. Wir verabreden, dass mal zu wiederholen. Theaterprobe fällt aus, Sitzung des Presbyteriums.

Dienstag

freier Tag: ich räume und putze den ganzen Vormittag und den halben Nachmittag. War dringend nötig. Als mein Rücken nicht mehr will, fahre ich zu Mutti und helfe, ein paar Dinge zu erledigen. Abends nähe ich noch einige Masken, meine Sammlung hat jetzt ca. 50 Stück, das muss erst mal reichen..... 

Mittwoch

Bürotag: die EL ist außer Haus, wir haben etwas mehr Zeit heute. Brauchen wir auch, die neuen Dienstpläne liegen vor, und eine Abteilung erfordert immer wieder Diskussionen. Wir gewöhnen uns dran. Nachmittags bin ich so groggy, dass ich mich hinlegen muss. Anstrengende Arbeitstage stecke ich nicht mehr so einfach weg. 



Donnerstag

freier Tag: morgens gehe ich zur Fußpflege, anschließend schaue ich beim Hausarzt vorbei, bestelle ein Rezept und lasse mir einen Termin geben zur Blutentnahme und Grippeimpfung, erstmalig, jetzt mit 60+.  Mittags gibt es Lunch bei Mutti. Später besuchen wir unsere Freundin in der Kurzzeitpflege in nahegelegenen Heim. Ne, wat ein Umstand, bis man da mal drin ist, da lob ich mir doch unser System. Kein Yoga - Pause. 

Freitag

Spätdienst: es ist mittlerweile zum festen Angebot geworden, dass wir Nachmittags Waffeln backen. Ich lauf mit schicker Schürze und passender Maske rum, einige Bewohner bemerken es sogar. Später fange ich mit der Wochenendroutine an, ich bin mal wieder alleine auf zwei Etagen bis einschließlich Montag. Abends lese ich noch ein wenig und bin dann früh zu Bett.

Samstag

Frühdienst/kurzer Wechsel: die Routine geht weiter, ich kann noch hier und da ein paar andere Dinge tun, finde einen verlegten Fön wieder, telefoniere mit einer Bewohnerin ihre Freundin an, stelle einen neuen Radiowecker wunschgemäß ein etc., was ein Betreuer halt so macht, es wird nie langweilig.  Nachmittags tüddel ich rum und koche noch ein meal prep für morgen. 


                                         Black Lives Matter

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2 Kommentare:

Babajeza hat gesagt…

Ein schöner Spruch von Martin Luther King.


Er würde sich im Grabe umdrehen, wüsste er, dass Menschen (Hautfarbe egal) danach beurteilt werden, ob sie Maske tragen oder nicht.

Nein, das ist keine Frage des Charakters.

Liebe Grüsse zu dir.

Regula

Andrea Karminrot hat gesagt…

Wieder eine ausgefüllte Woche.
Fußpflege könnte ich mir auch mal gönnen.
Liebe Grüße
Andrea