Samstag, 3. Oktober 2020

Wochenrückblick 40/2020


Sonntag

Frühdienst: ich beende die Wochenendroutine, stelle hier und da  den Gottesdienst im TV an und schaue sonst nach dem Rechten. Nach Feierabend laufe ich noch im Wahllokal vorbei, es gibt eine Stichwahl für den Bürgermeister, für mich die Wahl zwischen Pest und Cholera, sind mir beide nicht so genehm, aber nutzt ja nix...wer nicht wählt, darf sich hinterher auch nicht beschweren...

Montag

Frühdienst: nachdem ich eine ganz liebe Bewohnerin in die Reha verabschiedet habe,  führen wir  unser Ratespiel weiter, heute mit Unterstützung des Praktikanten, der das sehr gut macht. Später verbringe ich noch Zeit bei der EL, es gibt ja immer was zu regeln. Nachmittags bin ich ziemlich groggy, diese vier Tage am Stück schlauchen mich doch ganz schön. Theaterprobe fällt aus. 

Dienstag

freier Tag: morgens früh habe ich einen Termin beim Arzt. Irgendwie bin ich den ganzen Tag total müde und abgespannt. Kann wohl an der Grippeimpfung liegen, jedenfalls hänge ich nur rum und lese weiter in meinem Buch.

Mittwoch

Bürotag: wir erledigen das Tagessgeschäft und besprechen noch einige anstehenden Maßnahmen mit der EL. Im Ort gibt es jetzt doch einige Covid-Fälle, hauptsächlich in der einzigen Fabrik. Wir müssen jetzt sehr, sehr vorsichtig sein. Daheim erreicht mich dann die traurige Nachricht, dass ein Sohn meiner Cousine tödlich verunglückt ist. Ich hatte davon zwar in der Zeitung gelesen, aber natürlich keinen Zusammenhang hergestellt. 




Donnerstag

freier Tag: morgens widme ich mich meinem Haushalt, mittags gibt es Lunch bei Mutti, wir erledigen noch ein paar Kleinigkeiten, und dann ziehe ich mich zur Schnulzenzeit zurück. Im Moment gibt es hier jede Menge Baustellen, man muss dauernd umzu fahren, und alle Schleichwege sind gesperrt. Ziemlich blöd, dass alles gleichzeitig zu machen, muss ich nicht verstehen...Kein Yoga, immer noch Pause.

Freitag

freier Tag/Verdi: ich erlaube mir heute etwas länger zu schlafen, gemütlich zu frühstücken und fahre dann gegen Mittag nach Weidenau, meine Druckerpatronen sind leer. Wie erwartet, gibt es keine mehr für meinen fast 18Jahre alten Drucker. Ja, Ihr habt richtig gelesen, den habe ich 2003 gekauft, als ich für HP arbeitete, und er hat mich nie im Stich gelassen. Jetzt habe ich einen Neuen erworben. Anschließend schaue ich noch beim Werning vorbei, das ist echt gefährlich....aber der Umsatz bleibt noch überschaubar...Abends versuche ich bei Hörbuch aus Kunstleder ein Paar Schuhe für meine Gabi zu nähen. Ich muss den Schnitt anpassen, das ist etwas frickelig, aber am Ende geht es ganz gut, so dass es gewiss noch mehr werden. 

Samstag

freies Wochenende: dieser Tag ist perfekt geeignet, um ihn an der Nähmaschine zu verbringen. Frühstück gibt es morgen...


Hendrik 1997-2020


verlinkt bei Andrea

1 Kommentar:

Andrea Karminrot hat gesagt…

Eine entspannte Woche. Bis auf die furchtbare Nachricht.
Mach es dir am Wochenende gemütlich
Andrea