Samstag, 31. Dezember 2022

Jahresrückblick 2022


 

Auch dieses Jahr hatte es wieder in sich. Am Anfang sah es ja ganz zuversichtlich aus, dann begann Ende Februar der Krieg in der Ukraine und lehrte uns schon ein wenig das Fürchten. Kurz vorher bestellte ich ein neues Auto, welches allerdings erst gegen Ende des Jahres geliefert wurde, aber wer wusste damals schon, was bis dahin war. 

Ende März verdrehte ich mir mein linkes, arthrotisches Kniegelenk auf der Treppe mit anschließend operativ behobenem Meniskusschaden und fast 4 monatiger Auszeit. War erst im Herbst 2021 mit der Fraktur so lange krank. In dieser Zeit musste ich auch eine gebuchte Reise stornieren, weiß auch nicht, ob und wann ich mir wieder zutrauen werde, länger unterwegs zu sein. Im Krankenstand verbrachte ich die meinste Zeit in Schonhaltung auf der Couch, kenne jetzt alle Mediatheken auswendig und handarbeitete wenig. Im Sommer fing ich dann wieder an zu arbeiten, ja, es geht, aber nur mit Dope.

Während meiner Abwesenheit fanden neue BR-Wahlen statt, ich wurde nach sieben Jahren nicht wieder rein gewählt. Wäre ohnehin der letzte Term gewesen, bei der nächsten Wahl bin ich schon in Rente. Apropos, seit im November die Kollegin aus meinem Team verrentet wurde, bin ich die älteste Mitarbeiterin im Haus. 

Im August erlitt unsere Einrichtungsleitung ein schweren Herzinfarkt mit Reanimation, sie ist seither krank und wird wohl auch nicht mehr zurück zur Arbeit kommen. Nach dem letzten Bericht ist sie aus der Reha entlassen und auf dem Wege der Besserung.

Im Laufe des Jahres löste sich auch noch die Theatergruppe auf. Ist schade, es hat mir sehr viel Freude gemacht, aber die Mitglieder sind alle schon älter und haben ihre Befindlichkeiten, und ein Neuanfang nach fast drei Jahren Auszeit war einfach nicht zu machen. 

Mutti geht es soweit gut, hin und wieder hat sie auch das Zipperlein, aber mit 85, schwer herz-kreislauf- und krebskrank, darf man das auch mal. Ich bin froh, dass sie soweit zurecht kommt und hoffe, dass sie noch eine Weile bei uns bleibt.  

Für das neue Jahr werde ich versuchen, mein im letzten Januar begonnenes, mehrjähriges Projekt wieder in Angriff zu nehmen. Habe auch schon ein paar Vorbereitungen getroffen. Auch hoffe ich, dass ich einen dritten Anlauf in Sachen Gärtchen machen kann. Hoffentlich sind wir im April wirklich die Pandemiemaßnahmen los, ich kann diese Masken nicht mehr sehen. Muss sie ja in der Arbeit tragen. 

Zur Zeit bin ich froh, dass ich meinen Alltag einigermaßen bewältigen kann. Alles weitere bleibt abzuwarten. 


*Ich wünsche Euch ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes Neues Jahr.* 



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